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Ertappst du dich oft dabei, wie du im Wissen um all die Aufgaben, die du zu erledigen hast, alles aufschiebst und nichts davon machst? Also pure Prokrastination betreibst oder, wie du am Ende eines Tages voller Arbeit trotzdem das Gefühl hast, nicht wirklich etwas erreicht zu haben und deshalb trotz all deiner Bemühungen unzufrieden bist?
Ich denke so geht es uns allen mal. Es ist menschlich, dass man nicht immer 100 % geben kann, aber es gibt hilfreiche und effiziente Tricks, die unsere Produktivität wesentlich steigern können. Von den zahlreichen Tipps, die sich zur persönlichen Produktivitätssteigerung finden lassen, habe ich die fünf besten ausgesucht.

 

#1 Mythos Multitasking:

Immer noch besteht der weitverbreitete Irrglaube in unserer Gesellschaft, dass der Mensch mit Multitasking am meisten schaffen kann. Doch betrachten wir das Organ, mit welchem wir arbeiten und denken, unser Gehirn, dann kann man schon aus biologischer Sicht schnell folgern, warum Multitasking eher hinderlich für unsere Produktivität ist. Unser Gehirn hat eine begrenzte Menge an Kapazität und muss deshalb extra hart arbeiten, wenn es mehrere Aufgaben zugleich lösen soll. Folglich hängt die menschliche Produktivität nicht davon ab, wie viele Dinge wir auf einmal lösen, sondern wie sehr wir uns auf genau eine Aufgabe fokussieren können. Der Mensch ist kreativer und macht weniger Fehler, wenn er auf eine Sache fokussiert ist. Der konkrete Tipp hier lautet: Arbeitet in Intervallen! Es ist sehr sinnvoll einen Zeitraum festzulegen, in dem man sich nur auf eine bestimmte Aufgabe konzentriert und im Anschluss an diese dann eine Pause macht. Letzteres lässt sich gut mit einem Timer organisieren. Hier noch eine gute Nachricht: Um so öfter wir konzentriert an einer Sache ohne Ablenkungen arbeiten, desto mehr wird unser präfrontaler Cortex trainiert und es fällt uns leichter fokussiert zu arbeiten.

 

#2 Mythos, je mehr Zeitaufwand, um so mehr Ergebnis:

Ein weiterer Mythos, der schon lange vorherrscht ist, dass der Mensch glaubt, um so größer sein Zeitaufwand ist, desto mehr er schaffen kann. Deshalb lautet hier mein Tipp: Arbeitet weniger! Es gibt bereits Ergebnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Studien (z.B. vom Stanford Professor John Pencavel, 2014), dass ab einer bestimmten Anzahl an Arbeitsstunden in der Woche die Produktivität stagniert und sich nicht mehr erhöht. Es lässt sich also schlussfolgern, dass durch mehr Zeitaufwand der Output weder qualitativ, noch quantitativ zunimmt. Also lieber fokussiert und weniger arbeiten, als unkonzentriert und lange, denn davon hat man am Ende gar nichts, außer einen unnötigen Zeitverlust. Und wir alle wissen, dass man diese Zeit den schöneren Dingen im Leben widmen sollte.

 

#3 Smartphone als Zeitfresser und damit Produktivitätskiller:

Einer der häufigsten Fehler, mit dem wir alle unsere Produktivität stark vermindern, betrifft die übertriebene Nutzung von Smartphones als wohl größte Versuchung und Ablenkung während der Arbeit oder des Lernens. Da heutzutage der Großteil der Menschen ihr Smartphone immer bei sich haben, liegt es auch beim Lernen oder Arbeiten immer in Griffweite. Letzteres führt zu vielen unnötigen Pausen und zu sinnloser Reizüberflutung. Ein wichtiger Tipp ist daher, das Smartphone während der Arbeit oder des Lernens bewusst auszuschalten. Die Florida State University konnte in einer Studie belegen, dass allein das Nachrichtensignal des Smartphones zum Abschweifen der Gedanken führt. Eine Alternative zum Ausschalten des Smartphones wären noch Apps, mit denen man für einen bestimmten Zeitraum besonders ablenkende Apps deaktivieren kann. Diese Apps lassen sich einfach im Internet zum Downloaden (z. B. SelfControl, Anti-Social) finden. Das bewusste Vermeiden von Ablenkungen kann daher die eigene Produktivität wesentlich steigern!

 

#4 Die „Allzweckwaffe“ Sport:

Er hilft uns nicht nur fit und gesund zu bleiben, sondern erhöht auch die Konzentrationsfähigkeit. Mit Sport kann der Mensch seine Produktivität steigern und ist weniger anfällig für Stress. Zudem können Probleme von Personen, die regelmäßig Sport betreiben, schneller gelöst werden. Sport ist also absolut essentiell für die Produktivität. Ebenso wenig zu unterschätzen, ist die Bewegung während dem Arbeiten. Wer stundenlang am Schreibtisch ohne jegliche Bewegung sitzt, verliert schneller an Fokus und Konzentration. Folglich steigert ein Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen die Produktivität. Bewegung steigert die Durchblutung unseres Gehirns und somit auch unsere Produktivität. Sport und Bewegung schaffen daher beste Voraussetzungen für das produktive Arbeiten!

 

#5 Der Klassiker, die „to-do-Liste“:

Und zu guter Letzt darf natürlich nicht der Klassiker, die „to-do-Liste“ fehlen. Das erscheint vielleicht selbstverständlich, jedoch erstellen viele Menschen ihre „to-do-Liste“ falsch und somit hinderlich für die Produktivität. Oft führen diese „to-do-Listen“ eher zu Stress und einem Überforderungsgefühl, weil viele Menschen ihre Listen für einen langen Zeitraum mit großen Zielen füllen. Folglich verliert die „to-do-Liste“ schon dadurch ihren eigentlichen Sinn, nämlich Übersicht zu verschaffen. Daher sind die „to-do-Listen“ am produktivsten, die kleinschrittig sind und für einen Tag gelten. Schreibt euch also nur „to-do-Listen“ für den kommenden Tag und beachtet dabei immer, dass ihr eine realistische Anzahl an Zielen setzt. Außerdem kann es hilfreich sein, wenn man separate „to-do-Listen“ zum Beispiel für die Arbeit und für die Familie schreibt. Beim Schreiben von „to-do-Listen“ gilt also: Unterteile deine großen Ziele in mehrere kleine und du wirst dein Ziel schneller erreichen und deine Zufriedenheit erhöhen!

 

Ich bin überzeugt, dass diese fünf grundlegenden Tipps uns allen helfen können, die eigene Produktivität zu steigern. Wer diese Tipps umsetzt, sollte ab jetzt anstehende Aufgaben so anpacken und damit am Ende seiner Arbeitszeit auch zufrieden mit dem Output sein.

Viel Erfolg dabei!

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