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Bevor du überhaupt mit deiner Retargeting-Kampagne starten kannst, musst du eine Custom Audience definieren und erstellen. 

Mögliche Custom Audiences sind hier z.b. 

  • Website Custom Audience
  • Custom Audience auf Basis von Kundenlisten
  • App Custom Audience
  • Offline Custom Audience
  • Engagement Custom Audience ( Facebook-Seite, Video, Instagram Business-Profil, Lead-Formular) 

Retargeting-Kampagnen sind in den meisten Fällen sehr effektiv und profitabel. Oft auch der Start in die Facebook Ad Welt. Und wenn es mal nicht läuft, schaltet man den TOFU aus und lässt die Retargeting- Kampagnen laufen 🙂 

Hier sind die Leute „ heiß“ und Sales eigentlich nahezu garantiert. Doch gerade weil es eigentlich immer funktioniert, führt es dazu, dass immer mehr Werbende die Funktion bei Facebook nutzen. Bedeutet natürlich auch eine unglaubliches hohes und breit gefächertes Volumen an Retargeting – Kampagnen.  Natürlich hört man da auch von dem ein oder anderen das er genervt davon ist. Schaut man sich einmal einen Rucksack auf einer Webseite an, schwups ist dein ganzes Facebook und Instagram Account voll von Rucksack Werbung. Wenn es jedoch korrekt durchgeführt wird, kann Retargeting helfen, eine tiefere Verbindung mit Kunden aufzubauen, deine Marke mit positiven Eindrücken zu verknüpfen und das wichtigste – Du wirst profitabel sein. 

Hier sind also 5 Tipps für dich wie du deine Retargeting-Kampagne erfolgreiche und ohne Fehler durchführst. 

1. Richtige Segmentierung 

Wer in Zukunft noch Erfolg mit Retargeting haben möchte, muss Audiences feiner segmentieren. Dabei sollte Besuchern nicht 30 Tage lang dieselbe Werbeanzeige gezeigt werden, sondern eine personalisierte, abwechslungsreiche Customer Journey kreiert werden. Hierfür müssen im ersten Schritt segmentierte Custom Audiences erstellt werden.

Ganz wichtig denke immer im „Funnel“. Du willst schließlich deinen Besuchern eine personalisierte und abwechslungsreiche Customer Journey kreieren. Gehen wir es mal ganz praktisch an: Für die Vorbereitung könntest du also mit einer Videokampagne starten, um eine möglichst große Reichweite zu genieren. Heißt du lässt hier User in deinen Top Funnel und schaffst Awareness. Dies alles dient dir zur anschließenden Segmentiereung, um noch präziser deine Zielgruppe für deine nächste Aktion zu bestimmen. Im weiteren Schritt heißt es nun mit deinem Content die Leute zu erreichen, die bereits an deiner Marke bzw. an deinem Produkt Interesse gezeigt haben. Wer hat mit dem Video interagiert? Wer hat es geliked oder geteilt? Wen konnte ich länger als 40% am Video halten?

Aus den gewonnenen Informationen kannst du jetzt mit deiner neu generierten Zielgruppe eine neue Kampagne starten ( Middle Funnel) mit dem Ziel sie auf die Webseite zu bringen und Produkte anzuschauen. Denn jetzt kannst du wirklich gezieltes Retargeting betreiben. Wer war wo und wie lange auf meiner Webseite? Welche Produkte wurden angeschaut? Welche sogar in den Warenkorb gelegt? In dem ganzen Prozess ist es auch immer wichtig, immer mehr ins Detail bei deinen Anzeigen zu gehen. Je mehr die Leute sich mit deinem Produkt beschäftigt haben, desto mehr kannst du ihnen auch bieten. So ist Retargeting nicht mehr störend und langweilig, sondern informativ, da du immer abwechslungsreich bleibst. Es bietet sich ebenfalls an, verschiedene Ad-Formate für die jeweiligen Abschnitte zu nutzen.

2. Dynamic Ads schalten 

Bei Dynamic-Retargeting-Ads handelt es sich um die Ausspielung von Produkten, welche sich bestimmte Nutzer vor einer gewissen Zeit angeschaut, aber nicht gekauft haben. Dabei kann die Ausgestaltung der Anzeigen wie bei Facebook üblich definiert werden. Gerade bei der Schaltung Carousel – Anzeigen kann man sehr gut und wirklich profitabel mit den Dynamic-Ads arbeiten. Bei einigen Kunden arbeiten wir sogar ausschließlich mit Dynamic Carousels im BOFU. 

3. Content 

Natürlich ist im Retargeting eine hohe Frequenz in der Ausspielung nicht zu vermeiden, das wollen wir schließlich auch. Jedoch sollten die Retargeting – Kampagnen nie zu eintönig sein. 

Tipp: orientiere dich hier am ROAS und deinen Verkäufen! Wenn du einen Abwärtstrend feststellst, ändere etwas an der Ansprache oder tausche den Content aus. Schon wirst du feststellen, schon durch kleine Änderungen wird deine Kampagne wieder erfolgreich sein. 

4. Kunden bekommen gleiche Anzeige erneut angezeigt 

Das Ziel. Ist erreicht ein Nutzer hat dein Produkt gekauft, bekommt jetzt aber immer noch die gleiche Anzeige ausgespielt. Das macht natürlich wenig Sinn. Zum einen ist das natürlich eine komplette Geldverschwendung, da der Kunde kaum einen zweiten geleichen Rucksack kauft. Zudem können irrelevante Anzeigen dafür sorgen, dass der Käufer die Marke zunehmend negativ wahrnimmt. Für dich bedeutet das achte bei der Erstellung der Kampagne, darauf dass du Käufer ausschließt! 

5. Kunde bekommt gar keine Werbung mehr 

Du hast deine Kunden jetzt aus der Kampagne ausgeschlossen und belässt es dabei. Natürlich ist auch das nicht sinnvoll. Nur weil sie bereits ein Produkt aus dem Onlineshop gekauft haben, heißt das ja nicht, dass weitere Artikel aus dem Sortiment nicht spannend sind oder gerade im Food Segment, Getränke, Fitness….die Kunden zu Bestandskunden und Wiederkäufern werden. Je nach Produkt kannst du hier individuelle Anzeigen schalten, die zu deinen Produkten passen.

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